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Text und Grafik: Heinz Birkenheuer

IV. Zu der Rekonstruktion

1984 wurde mit der Rekonstruktion des Neusser Legionslager als Architekturmodell im Maßstab 1:200 begonnen. Zu Anfang entstanden nur einzelne Modelle z. B. die PRINCIPIA, die Legionstherme und das VALETUDINARIUM. Es folgten weitere Schwerpunkte des Lagers, einige Infanterie - und Reiterkasernen, ein Stückgutmagazin,ein Tribunenwohnbereich und im Anschluss noch zwei Toranlagen.

Nach den anfänglichen Erfolgen fiel dann 1989 die Entscheidung das gesamte Legionslager zu rekonstruieren. Zu den ersten Arbeitsmodellen wurden die noch fehlenden Gebäuden des Legionslagers ergänzt. Der von Constantin Koenen gezeichnete Plan aller Grabungsbefunde wurde bereinigt sodas nur noch die Fundamente der letzten Bauphase blieben. Die bereits fertiggestellten Rekonstruktionen erhielten dann ihren Platz auf Plexiglasfüßen oberhalb der zugehörigen Grundrissen.



Bereinigter Grundriss der

zweiten Steinbauphase

Die graue Fläche überdeckt den Bereich
der Rekonstruktionen- Stand 2006

Um das Gesamtbild zu vervollständigen, wurden in den folgenden Jahren die fehlenden Toranlagen mit Teilbereichen der Lagerumwehrung und noch nicht rekonstruierten Gebäude ergänzt. Im Frühjahr 2006 waren die Arbeiten so weit fortgeschritten, dass weitere Modelle von den wesentlichen Bereichen ablenken würden. Da sich die Kasernen und Tribunen-Wohnbereiche wiederholen, wurden nur einzelne herausragende Komplexe rekonstruiert.